Kapitel 7 – Die digitale Guillotine
Dominics dunkle Augen weiteten sich vor schierem, apokalyptischem Schock.
Er schrie nicht und warf den Tisch nicht quer durch den Raum. Die absolute, titanartige Wut in seiner Haltung war unendlich furchteinflößender. Er griff in seinen dunklen Anzug und zog sein hochgradig verschlüsseltes Handy heraus. Er rief seinen persönlichen Fixer an – einen Mann, der Zugriff auf jede gesicherte Datenbank im Land hatte.
“Marcus”, befahl Dominic, seine Stimme eine eisige, tödliche Frequenz. “Hol die medizinischen Unterlagen von Vanessa Sterling. Vor acht Monaten. Hat sie geboren?”
Vanessa stieß einen schrecklichen, hohen Keuchlaut aus. Sie stürzte sich vor, versuchte verzweifelt, dem Milliardär das Telefon aus den stark tätowierten Händen zu reißen, doch der große Wächter griff sofort ein, packte gewaltsam ihre Arme und hielt sie fest.
Zehn qualvolle Sekunden vergingen im stillen Restaurant.
“Boss”, antwortete Marcus über die Freisprechanlage, seine Stimme hallte perfekt durch den Raum. “Vanessa Sterling ist medizinisch unfruchtbar. Sie war seit drei Jahren nicht mehr bei einem Frauenarzt. Aber ich sehe eine massive Überweisung von ihrem privaten Konto zum Leiter der Geburtshilfe der St. Jude’s Clinic. Zwei Millionen Dollar, genau vor acht Monaten geschickt.”
Das Telefonat endete. Die filmische Realität des schrecklichen, monströsen Verrats traf Dominic mit der Wucht eines Güterzugs.
Vanessa hatte nicht nur über die Schwangerschaft gelogen, um eine Milliardärs-Ehe zu sichern. Sie hatte aktiv ein korruptes medizinisches Syndikat bezahlt, um ein lebendes Baby von einer unschuldigen, traumatisierten Mutter zu stehlen und damit zwei Leben für einen Gehaltsscheck völlig zerstört zu haben.
Vanessa fiel auf die Knie und weinte vor purer Angst.
👉 Vanessa flehte um Gnade, völlig ahnungslos über die brutale, unerbittliche Gerechtigkeit, die gleich auf sie herabregnen würde.
Kapitel 8 – Die Unterweltgerechtigkeit
“Dominic, bitte!” Vanessa schluchzte hektisch, kroch über die weißen Tischdecken und demütigte sich vor den mächtigsten Eliten der Stadt völlig. “Ich habe es nur getan, weil ich dich geliebt habe! Du wolltest so sehr einen Erben! Ich könnte dir keinen geben! Ich habe ihn für uns gekauft!”
Dominic blickte zu ihr hinunter. Er empfand keinen einzigen Funken Mitleid.
“Du hast ein Kind seiner Mutter gestohlen”, flüsterte Dominic kalt, seine Augen völlig frei von menschlicher Gnade. “Und du hast meinen Sohn vergiftet, weil du seine Stimme nicht ertragen konntest. Es gibt keine Gnade für Monster.”
Dominic hob ruhig zwei Finger in die Luft.
Aus dem Schatten der Restaurantlobby traten vier massive, schwer bewaffnete Unternehmensvollstrecker hervor. Sie behandelten Vanessa nicht wie eine angesehene Verlobte aus der High Society. Sie behandelten sie wie ein feindliches, gefährliches und völlig neutralisiertes Ziel.
“Zieh ihr den Verlobungsring ab”, befahl Dominic geschmeidig und richtete die Manschetten seines weißen Hemdes. “Nimm ihre Handys, ihre Schlüssel und ihre Zugangskarten. Und dann bring sie in den Keller des Lagerhauses.”
Vanessa stieß einen schrecklichen, apokalyptischen Schrei reiner, unverfälschter Angst aus. Sie verlor nicht nur ihren Luxus-Lebensstil; Sie wurde an das Verhörteam der Mafia übergeben.
“Nein! Du kannst mir das nicht antun!” Vanessa schrie wild, kratzte hektisch an ihrem eigenen Designerkleid, während die massiven Sicherheitsleute gewaltsam ihre Arme packten und sie mit Gewalt auf die Beine zogen. “Lass mich los! Bitte!”
Die wohlhabenden Gäste sahen in absoluter, fassungsloser Stille zu, wie die grausame, arrogante Frau gewaltsam rückwärts durch den Speisesaal gezerrt wurde, weinend und schreiend in völliger, unbestreitbarer Schande.
👉 Dominic richtete seinen intensiven Blick wieder auf Sophie, ganz bereit, das schreckliche Unrecht wiedergutzumachen, das ihr Leben zerstört hatte.