“Does an arranged political marriage grant you ownership over my eyes and my household staff, Daphne?” Silas asked, his voice vibrating with a terrifying calm.

“I am your equal!” she screamed, her fair skin splotchy with rage. “I am the daughter of a boss! I did what I had to do to protect our future! The Whitmore family demands respect, Silas!”

“Do you mistake petty, vindictive assault for a demonstration of power?” Silas asked, stepping back and adjusting his tailored vest. “Are you truly so weak that you must torture a harmless maid to feel secure in your own position?”

The grand illusion of the engagement dinner was entirely broken. The clean whites of the table linens felt mocking, a symbol of purity in a room deeply stained by malice. Daphne glared at the beautiful, gentle maid who stood protected by the mafia boss’s formidable presence. The reality that Silas was taking Nora’s side over a critical mafia alliance was incomprehensible to her.

“You are making a catastrophic mistake!” Daphne screamed, her voice echoing off the gilded mirrors. “My father will not stand for this disrespect! You are taking the word of a gold-digging maid over the daughter of the southern syndicate! We will cut off your supply lines! We will starve your empire, Silas!”

Silas did not flinch. His hands remained casually at his sides, his neatly trimmed stubble casting sharp shadows along his jawline.

“Do you assume that threatening my supply lines will somehow repair the violence you inflicted in my home?” Silas asked, his deep voice slicing through her hysteria.

„Du brauchst mich, Silas!“, kreischte Daphne und zeigte wild auf ihn. „Du brauchst das Geld meiner Familie. Ohne unsere Unterstützung kannst du den bevorstehenden Krieg nicht überleben!“

„Glaubst du wirklich, ein Mann, der ein Imperium aus Blut und Asche errichtet hat, braucht die Erlaubnis deines Vaters, um einen Krieg zu überleben?“, fragte Silas und presste sie mit seinem kalten Blick gegen die Tischkante. „Hast du völlig vergessen, mit wem du sprichst, Daphne?“

Daphne verstummte, ihre Brust hob und senkte sich, als die erschreckende Realität von Silas’ Ruf ihre arrogante Überheblichkeit endgültig überschattete. Er war kein Geschäftsmann, den man einschüchtern konnte; er war ein skrupelloser, berechnender Spitzenprädator. Und sie hatte gerade das Einzige angegriffen, was ihm insgeheim am Herzen lag.

„Was wirst du tun?“, flüsterte Daphne, während ihre rosige Haut an Farbe verlor, als ihr die körperliche Verletzlichkeit bewusst wurde.

„Hast du etwa gedacht, du könntest einfach so durch die Vordertür hinausspazieren, nachdem du eine Frau terrorisiert hast, die unter meinem Schutz stand?“, fragte Silas.

Silas hob, ohne den Blickkontakt zu unterbrechen, die rechte Hand. Die kunstvollen Tätowierungen an seinen Fingern hoben sich deutlich vom warmen, goldenen Licht ab. Er schnippte einmal mit den Fingern. Die schweren, geschnitzten Walnusstüren am anderen Ende des Festsaals schwangen auf. Vier von Silas’ Leibwächtern betraten den hellen, luftigen Raum, mit lautloser, furchteinflößender Effizienz.

„Werden Sie meine ehemalige Verlobte in die Zellen im Keller begleiten und dafür sorgen, dass sie keinen Zugang zu einem Telefon hat?“, fragte Silas seine Vollstrecker, seine gemessene Stimme hallte bedrohlich wider.

„Haftzellen?!“, kreischte Daphne und taumelte zurück. „Nein! Ihr könnt mich nicht in eine Zelle sperren! Ich bin Daphne Whitmore!“

Die vier kräftigen Männer stürzten sich auf sie, packten sie fest an den Armen und ignorierten dabei völlig den teuren Satin ihres Abendkleides. Daphne zappelte und trat um sich, ihre Schuhe kratzten auf dem cremefarbenen Marmorboden, doch sie war mühelos unterlegen.

„Dafür wird er dich umbringen, Silas! Er wird euch alle abschlachten!“, schrie Daphne, als sie rückwärts zu den Nebeneingangstüren gezerrt wurde.

„Glaubst du wirklich, dein Vater würde für eine Tochter in den Krieg ziehen, die in meinem Kerker vor sich hinvegetiert?“, fragte Silas leise und sah zu, wie die Türen zuschlugen und ihre hysterischen Schreie verstummten.