
The estate’s opulent ballroom was an architectural masterpiece, bathed in natural, cinematic light. The afternoon sun streaming through the tall glass windows had no artificial yellow tint; instead, it was clear, pure, and brilliantly white, illuminating the magnificent hall. A towering signpost adorned with white flowers stood in the center of the room, surrounded by a freestanding cabinet for wedding invitations, elegant gift boxes, and ribbon baskets. The guests, all white American adults with fair, rosy skin, conversed in hushed, excited American accents. The atmosphere was one of absolute wealth and unassailable power—the perfect setting for a Mafia wedding.
However, a brutal scene was unfolding near the main entrance, which was in complete contrast to the elegance of the room.
Victoria Ashford, the 28-year-old bride, stood like an icy statue in her elaborate wedding dress. Her pale skin flushed with sudden, furious anger as the diamonds around her neck sparkled in the bright sunlight. She glared down at a tiny, uninvited intruder. Four-year-old Clara Marlowe stood trembling on the pristine marble floor, wearing a dusty, faded flower girl dress and worn ballet flats. Clara’s small arms clutched eight-month-old Mia tightly, who was wrapped in a simple white baby onesie and a thin blanket.
“Let it go, you little rat,” Victoria hissed in a poisonous voice meant only for the child.
“No! Please don’t hurt her!” Clara cried in a cracking voice as she hugged her little sister tighter.
Victoria jerked the blanket off baby Mia, her manicured nails digging into the cheap fabric. Clara refused to let go. The force of the jerk knocked Clara to one knee, the marble leaving a bruise on her skin, but miraculously, the little girl held the baby securely against her chest.
“Safety!” Victoria shouted, looking over her shoulder. “Where is the safety? I want these street beggars thrown out immediately!”
Before the bodyguards could cross the vast ballroom, Victoria noticed Clara desperately clutching a faded photograph in her free hand. Driven by pure malice, Victoria grabbed the photo and violently ripped it from Clara’s small, desperate fingers.
“Give it back!” Clara sobbed, tears streaming down her rosy cheeks. “It’s my mommy!”
Victoria looked at the photograph for a split second. A flash of unmistakable recognition, followed by icy panic, crossed her beautiful face. She threw the photograph onto the marble floor and crushed it with the pointed heel of her bridal shoe, so that the image burned itself into the stone.
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„Hör mir gut zu“, sagte Victoria und beugte sich so weit hinunter, dass ihr Gesicht nur wenige Zentimeter von dem weinenden Kind entfernt war. „Mädchen wie du kommen nicht einfach zu meiner Hochzeit und beanspruchen meinen Mann für sich.“
„Ich will keinen Ehemann“, schluchzte Clara und wiegte das weinende Baby in ihren Armen. „Ich will nur meinen Papa.“
Die schweren Mahagonitüren des Seiteneingangs zum Ballsaal öffneten sich mit einem leisen Klicken. Doch in einem Raum voller hochtrainierter Mafia-Capos und aufmerksamer Gäste erregte es sofort Aufmerksamkeit. Adrian Moretti Hale trat durch die Schwelle, zurück aus der privaten Lounge des Bräutigams.
Mit neunundzwanzig Jahren war Adrian der unbestrittene, mächtige Boss der Hale-Mafiafamilie. Er war umwerfend gutaussehend und besaß eine raue, maskuline Schönheit, die an einen klassischen Filmstar erinnerte. Sein dichtes, leicht gewelltes dunkles Haar war von Natur aus streng zurückgekämmt, wobei ihm einige lose Strähnen über die Stirn fielen und ihm einen charmanten, romantischen Touch verliehen, der das absolute Monster darunter verbarg. Sein kantiges Gesicht, die hohe Nase und die scharf definierte Kinnlinie wurden von einem extrem kurzen, akkurat gestutzten Bart umrahmt.
Er trug einen maßgeschneiderten schwarzen Hochzeitssmoking, der seine breiten Schultern perfekt umschloss, und seine polierten Lederschuhe klackerten langsam und bedächtig auf dem Marmorboden. Ein schwerer Hale-Siegelring funkelte an seiner rechten Hand neben einer teuren Armbanduhr.
„Adrian“, grüßte ein Capo in der Nähe leise und nickte mit dem Kopf.
„Ist das Gelände gesichert?“, fragte Adrian. Seine Stimme war tief, leicht rau und von Natur aus autoritär. Er sprach langsam, mit kontrollierten Pausen zwischen den Wörtern und hielt seine Stimme leise. Jeder Satz klang bedächtig, kalt und ungemein bedrohlich.
“Ja, Boss. Tadellos”, antwortete der Capo mit klarem amerikanischem Akzent.
Adrian nickte, seine kalten, stechenden, einschüchternden Augen musterten den hellen, sonnendurchfluteten Ballsaal. Das fröhliche Geplauder der Gäste wirkte plötzlich fern, als sein Blick auf das Getümmel nahe des Eingangs fiel. Er blieb wie angewurzelt stehen.
Durch die sich teilende Gästeschar sah Adrian Victoria über einem kleinen Kind stehen. Er sah das kleine Mädchen auf dem harten Marmor knien, ihr staubiges Kleid ein starker Kontrast zum Prunk des Raumes, und sie drückte ein Baby an ihre Brust.
“Was geschieht hier?”, fragte Adrian, seine Stimme durchschnitt die Umgebungsgeräusche des Ballsaals wie ein Rasiermesser.
Victoria zuckte zusammen und wirbelte herum. „Adrian, Liebling! Es ist nichts Schlimmes, nur ein paar verlorene Kinder, die von der Straße hereingeirrt sind. Der Sicherheitsdienst kümmert sich darum.“
Doch Clara blickte direkt an Victoria vorbei. Die tränengefüllten, großen blauen Augen des kleinen Mädchens fixierten den hochgewachsenen, gutaussehenden Mann im schwarzen Smoking. Sie erkannte die markanten Gesichtszüge, das dunkle Haar, die Augen, die sie schon auf unzähligen Fotos gesehen hatte.
„Papa…“, schluchzte Clara, ihre winzige Stimme hallte in der plötzlichen, erdrückenden Stille des Zimmers wider. „Mama hat gesagt, ich muss dich finden.“
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Die gesamte Hochzeitsgesellschaft in der Nähe erstarrte. Das Orchester hörte auf, seine Instrumente zu stimmen. Die Kapodaster blieben wie angewurzelt stehen. Es war, als wäre dem prächtigen, hell erleuchteten Ballsaal die Luft aus dem Leib gesogen worden.
“Was hast du gesagt?”, flüsterte Adrian und machte einen langsamen Schritt nach vorn.