Mercer raised his head, his refined facade completely gone, replaced by a bitter, venomous glare. “Ten percent?” Mercer spat onto the floor. “Ten percent for doing all the intellectual work? You sit on your throne playing the honorable king, Victor, while I clean up your messes in courts and bank vaults! The Moretti family offered me fifty percent of the entire operation once you were in the ground!”
“Fifty percent of nothing is still nothing,” Victor said softly.
He looked at Dmitri. “Take him down to the docks. Do not make a scene. I will deal with the Moretti situation tomorrow.”
“No! Victor, wait!” Mercer yelled as Dmitri dragged him off the floor by his collar like a bag of laundry. “Victor! You can’t do this! You need me!”
The heavy mahogany doors of the penthouse closed, cutting off Mercer’s screams.
Silence returned to the room.
Lena stand nahe dem Flur, ihr Herz raste, ihre Hand umklammerte ihren Verband. Sie hatte soeben die Vernichtung eines Mafia-Leutnants miterlebt und war nun völlig allein mit Victor Romano in einem Penthouse.
Victor ging zum bodentiefen Fenster und blickte hinaus auf das Lichtermeer Manhattans. Er nahm einen langsamen Schluck von seinem Bourbon.
„Sie haben Mut, Miss Hart“, sagte er mit dem Rücken zu ihr. „Die meisten Menschen in Ihrer Lage hätten ein Bestechungsgeld angenommen und die Stadt verlassen.“
„Ich wollte dein Geld nicht“, sagte Lena leise. „Ich wollte nur das Richtige tun.“
Victor drehte sich langsam um und sah sie mit einem komplexen, undurchschaubaren Ausdruck an. „In meiner Welt bringt es die Leute meistens um, das Richtige zu tun. Aber du … du überlebst.“
Er ging zu seinem Schreibtisch, nahm einen Stift und schrieb etwas auf ein Blatt dickes Pergamentpapier.
„Morgen früh wird ein Auto vor Ihrer Wohnung in Queens vorfahren“, sagte Victor, faltete das Papier zusammen und hielt es ihr hin. „Ihr Bruder Toby wird ins Presbyterian Medical Center in Manhattan verlegt. Die besten Neurologen des Landes werden ihn behandeln. Alle Kosten werden dauerhaft von meinem persönlichen Treuhandfonds übernommen.“
Lena keuchte auf und schlug sich die Hand vor den Mund. „Mr. Romano … das kann ich nicht akzeptieren …“
„Das ist kein Geschenk, Miss Hart“, unterbrach Victor sie und fixierte sie mit seinen dunklen Augen, die ihn unmissverständlich anblickten. „Das ist die Bezahlung für geleistete Dienste. Und ab morgen arbeiten Sie nicht mehr für das Grandeur Hotel.“
“Was soll ich tun?”, fragte sie mit zitternder Stimme.
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Victor ging auf sie zu und blieb nur wenige Zentimeter vor ihr stehen. Der Duft von dunklem Zedernholz, edlem Tabak und Regen wehte von seiner Wollweste herüber.
„Du arbeitest für mich“, flüsterte Victor. „Denn der Mann, der heute Abend versucht hat, mich zu töten, war nur die Hand. Ich muss noch den Kopf finden.“