The long, agonizing night eventually bled into a bleak, gray morning.

Elara had not slept a single second.

She sat huddled in the corner of her miserable holding cell.

Her red gown was a tragic, ironic splash of color in the gray, depressing concrete box.

A female guard aggressively banged a metal baton against the iron bars.

“Vance!” the guard barked.

“You have a visitor.”

Elara’s heart leaped with a sudden, desperate jolt.

Perhaps it was a lawyer.

Perhaps someone had finally reviewed the security footage from the grand hallway.

She was quickly handcuffed again and led down a long, sterile corridor.

The visiting room was divided by a thick, smudged pane of bulletproof glass.

Elara walked into the cramped booth and slowly lifted her eyes.

It was not a lawyer sitting on the other side of the glass.

It was Julian.

He looked completely devastated, yet immaculately dressed in a fresh, dark suit.

A stark white bandage was wrapped securely around his forehead, covering the wound from his heroic fall.

His dark eyes were devoid of the deep love they once held for her.

They were completely hollow, filled only with a burning, toxic hatred.

Elara’s breath hitched as she picked up the heavy black plastic telephone.

Her hands shook violently as she pressed it against her ear.

“Julian,” she choked out.

Tears instantly spilled hot and fast down her pale, exhausted cheeks.

“Thank God you’re here.”

“Please, you have to listen to me.”

Julian slowly picked up his receiver.

His movements were terrifyingly calm and calculated.

“Clara made it out of surgery,” Julian said.

His voice was a low, mechanical monotone, devoid of all emotion.

“She lost a dangerous amount of blood.”

“The doctors said she was entirely lucky to survive the night.”

“Julian, I swear on my life, I didn’t touch her,” Elara begged.

She pressed her free hand flat against the cold, smudged glass.

“Your mother is behind this.”

“She planted her hairpin on the stairs.”

“She paid those guests to lie to the police!”

Julian’s jaw tightened into a rigid, unforgiving line.

He looked at her as if she were a disgusting insect he had just stepped on.

“Do not ever speak my mother’s name again,” he hissed venomously through the phone.

“Sie hat mich von Anfang an vor dir gewarnt.”

“Sie sagte mir, du seist nichts weiter als eine eifersüchtige, manipulative Goldgräberin.”

„Ich war einfach zu blind verliebt, um es zu sehen.“

Die grausamen Worte trafen Elara wie Dolche in die Brust.

“Ich liebe dich, Julian!”, rief sie.

Ihre Stimme überschlug sich vor purer, unverfälschter Qual.

“Wie kannst du denen mehr glauben als mir?”

„Wir sind seit drei Jahren verheiratet!“

Julian griff in sein maßgeschneidertes Sakko.

Er zog einen dicken Stapel makelloser, weißer Rechtsdokumente hervor.

Er schob sie sanft durch den kleinen Metallschlitz unterhalb des Glasfensters.

Elara starrte auf die fettgedruckten schwarzen Buchstaben am oberen Rand der Seite.

Antrag auf sofortige Aufhebung der Ehe.

„Unterschreiben Sie sie“, befahl Julian kalt.

“Was ist das?”, flüsterte Elara völlig entsetzt.

„Ich streiche dich aus meinem Leben“, erklärte Julian.

Seine Augen brannten vor einem intensiven, feurigen Hass.

„Meine Anwälte haben einen vollständigen Verzicht auf sämtliche ehelichen Vermögenswerte ausgearbeitet.“

„Du wirst diese Ehe mit genau dem verlassen, was du hineingebracht hast.“

“Absolut nichts.”

Elaras gesamte Welt zerbrach in Millionen unwiederbringliche Stücke.

Er überließ sie tatsächlich ihrem Verfall in einer Betonzelle.

Er überließ sie der Verantwortung für die verdrehten, bösen Machenschaften seiner Familie.

„Ich werde das nicht unterschreiben“, sagte Elara.

Mit zitternder Hand schob sie die Papiere zurück in Richtung des Metallschlitzes.

„Man kann mich nicht einfach ohne fairen Prozess wegwerfen.“

Julian stand langsam auf.

Mit einer fast schon wahnsinnigen Präzision knöpfte er sein teures Sakko zu.

“Wenn du sie nicht unterschreibst, Elara, werden die Anwälte meiner Mutter persönlich dafür sorgen, dass die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe beantragt.”

Er beugte sich dicht ans Glas heran, sein Gesicht eine Maske purer Grausamkeit.

„Dies ist meine letzte Gnadenerklärung an dich.“

Er knallte das Telefon auf den Metallhaken.

Er drehte sich um und ging weg, ohne einen einzigen Blick zurückzuwerfen.

Elara sank in den harten Plastikstuhl.

Sie stieß einen markerschütternden, animalischen Schrei purer Verzweiflung aus.

Die schwere Tür auf ihrer Seite der Kabine öffnete sich.

Die weibliche Wärterin schritt ein, um sie zurück in ihren elenden Käfig zu geleiten.

Als der Wächter Elara auf die Beine zog, geschah etwas höchst Ungewöhnliches.

Der Wachmann drückte Elara absichtlich ein kleines, gefaltetes Stück dickes Papier direkt in die Handfläche.

Elara stieß einen leisen überraschten Laut aus.

Der Wachmann warf ihr einen scharfen, warnenden Blick zu und forderte absolute Stille.