—¿Tres semanas? —El corazón de Rose se encogió. El pánico la invadió—. ¡No, no, no puedo estar desempleada tres semanas! Tengo que pagar el alquiler, y mi hermano Leo tiene que pagar la fisioterapia el primero de mes, no puedo simplemente…

—Señorita Jenkins —interrumpió Nathaniel con voz tranquila y serena.

Rose se detuvo, asombrada de que él supiera siquiera su apellido.

—El alquiler de los próximos cinco años está pagado —explicó Nathaniel, abriendo la carpeta de cuero y sacando un documento—. Los gastos del tratamiento de tu hermano Leo en el Hospital de Investigación Infantil St. Jude están totalmente cubiertos. Además, he gestionado su traslado, a mi cargo, al Instituto Kessler para una rehabilitación neurológica integral.

Rose lo miró fijamente, con los labios ligeramente entreabiertos, completamente paralizada. “¿Por qué… por qué hiciste eso? Ni siquiera me conoces.”

—Arriesgaste tu vida por una desconocida —dijo Nathaniel, acercándose. El delicado aroma a cedro, tabaco fino y lluvia cristalina emanaba de su abrigo—. Sostuviste a mi madre por el dobladillo de su vestido mientras ochenta pisos de vacío amenazaban con engullirte. Lo que hiciste no tiene precio, señorita Jenkins. Pero no le debo nada a nadie.

—¡Esto no fue una transacción! —protestó Rose, con una repentina oleada de orgullo que la invadió. Mirando fijamente a Nathaniel a los ojos, se negó a ser tratada como una factura a punto de ser sellada—. No salvé a su madre porque quisiera una recompensa, señor Callaway. Lo hice porque era un ser humano en peligro. Le agradezco su ayuda con Leo —Dios sabe que recé todas las noches pensando en cómo pagaría su terapia—, pero no soy una aprovechada.

Eleanor soltó una risa alegre y radiante desde su sillón. «¡Oh, me cae bien, Nathaniel! ¡Tiene carácter! A diferencia de esa cobarde y manipuladora socialité con la que casi vinculas a nuestra familia».

El ambiente de la habitación se tornó instantáneamente gélido al oír el nombre de Victoria.

Nathaniels Kiefer verhärtete sich. Er legte die Mappe auf den Nachttisch. „Apropos Victoria: Arthur Sterling hat vor zwanzig Minuten ihre Kaution hinterlegt. Ein Richter mit engen Verbindungen zur Familie Sterling hat die ursprüngliche Anklage wegen versuchten Mordes fallen gelassen, da es ‚nicht genügend eindeutige physische Beweise‘ gab, und sie auf fahrlässige Gefährdung reduziert.“

Eleanors Lächeln verschwand und wurde von einer eisigen, aristokratischen Wut abgelöst. „Arthur hat den Magistrat bestochen. Vorhersehbar.“

„Es wird noch schlimmer“, sagte Nathaniel, zog ein schmales silbernes Tablet aus seiner Innentasche und tippte auf den Bildschirm. Er drehte es zu Eleanor und Rose.

Auf dem Bildschirm war ein virales Video zu sehen, das derzeit alle großen Social-Media-Plattformen beherrschte. Es handelte sich um einen bearbeiteten Clip vom Dach, gefilmt aus einem Winkel, der den Eindruck erweckte, Rose sei nach vorne gestürmt und heftig mit Eleanor zusammengestoßen, wodurch diese über das Glasgeländer stürzte. Victoria streckte die Arme aus, offenbar in einem verzweifelten Versuch, die Matriarchin aufzufangen, bevor sie in Tränen ausbrach.

Die Schlagzeile prangte in grellgelber Schrift über den Bildschirm:

**Hochzeitssabotage auf dem Dach: Verärgerte Catering-Dame greift Callaway-Matriarchin bei gescheitertem Raubüberfall und Erpressungsversuch an! Die Braut greift heldenhaft ein!**

Rose spürte, wie ihr das Blut aus dem Gesicht wich. Ihr Magen verkrampfte sich heftig. „Was … was ist das? So war das nicht! Ich war zehn Meter entfernt, als sie stürzte! Ich ließ mein Tablett fallen, um zu ihr zu rennen!“

„Die PR-Maschinerie von Sterling hat die ganze Nacht durchgearbeitet“, sagte Nathaniel mit einem gefährlichen, finsteren Blick. „Sie haben dieses Videomaterial an jede Boulevardzeitung und jeden Klatschblog des Landes durchgestochen. Victoria gibt gerade eine exklusive Pressekonferenz auf den Stufen des Sterling Plaza und inszeniert sich als trauernde, traumatisierte Braut, deren Hochzeit von einem geistesgestörten, eifersüchtigen Kellner zerstört wurde.“

„Sie wollen mir etwas anhängen“, flüsterte Rose mit zitternder Stimme, als ihr die gewaltige Macht der Familie Sterling wie ein Schlag ins Gesicht traf. „Ich bin doch nur ein Dienstmädchen. Niemand wird mir glauben, wenn es um Senator Sterlings Tochter geht.“

„Ich glaube dir“, sagte Eleanor energisch, stand von ihrem Stuhl auf, ging zum Bett und legte ihre gesunde Hand auf Roses verbundene Finger. „Und noch wichtiger: Die Familie Callaway glaubt dir.“

Nathaniel beugte sich über die Bettkante, sein Gesicht nur wenige Zentimeter von Roses entfernt. Die rohe Kraft, die von ihm ausging, war furchterregend und doch auf seltsame Weise absolut beschützend.

„Sie wollen einen Krieg über die Medien, Miss Jenkins“, sagte Nathaniel kalt. „Sie glauben, sie könnten Sie vernichten, weil Sie keinen Namen, kein Vermögen und keine Herkunft haben. Aber eines haben sie vergessen.“

Rose blickte in seine dunklen, unergründlichen Augen. „Was?“

„Sie haben vergessen, dass Sie jetzt unter dem Schutz von Callaway stehen“, sagte Nathaniel. „Ab heute kehren Sie nicht mehr in Ihre Wohnung zurück. Sie sprechen nicht mehr mit der Presse. Sie bleiben hier, in diesem Penthouse, als persönliche Begleiterin und Ehrengast meiner Mutter.“