Emma had not moved.
Her heart hammered violently against her ribs, sounding like thunder in her own ears.
Her hands were tucked tightly behind her back, her fingers trembling against the cheap polyester fabric of her uniform vest.
She had just witnessed the destruction of one of Chicago’s most powerful heiresses with a single word.
And now, Vincent Moretti was turning toward her.
“Emma,” a soft, weathered voice called out.
It was Isabella Moretti.
The elderly woman beckoned to her with a frail, gloved hand, her eyes filled with immense warmth and tenderness.
Emma hesitated, looking down at her scuffed black shoes, before taking two cautious steps forward.
She sank slightly, unsure whether she was supposed to bow or simply apologize.
“Ma’am…
Mrs.
Moretti.
I hope you’re unhurt.”
“Come closer, child,” Isabella insisted gently.
Emma stepped forward until she stood right beside the wheelchair.
Isabella reached out and took both of Emma’s hands into her own.
As she did, Isabella’s fingers grazed against the red, inflamed marks on Emma’s right wrist—the bruise forming where Victoria’s diamond bracelet had scraped against her flesh during the scuffle.
“Look at this,” Isabella murmured, turning Emma’s hand over to reveal the calloused palms and the fresh swelling.
She looked up at her son.
“Vincent.
She stepped into the fire to shield an old woman she didn’t know from Adam.
Not a single person in this room moved a finger, but this girl stood between me and a blow.”
Vincent stepped beside his mother.
Up close, his presence was overwhelming.
He was tall, broad-shouldered, radiating an aura of absolute authority that made the air feel thin.
Yet when he looked at Emma’s bruised wrist, his sharp jawline tightened not with arrogance, but with quiet gravity.
“You work for the Drake’s catering division?”
Vincent asked.
“Y-yes, sir,” Emma managed to say, her throat dry.
“I’m on the banquet banquet shift.”
“Why did you do it?”
Vincent fragte und musterte ihr Gesicht aufmerksam.
„Du wusstest, wer Victoria Sterling war.“
Du wusstest, was sie einer Kellnerin in dieser Stadt antun konnte.“
Emma blickte ihm in die Augen und fand dabei Mut, von dem sie nichts gewusst hatte.
„Weil niemand geschlagen werden sollte.“
Es spielte keine Rolle, wer sie war oder wer deine Mutter war.
Meine Mutter hat mir beigebracht, dass man Teil der Grausamkeit wird, wenn man tatenlos zusieht, wie Grausamkeit geschieht, obwohl man die Macht hat, sie zu verhindern.“
Vincent starrte sie mehrere lange Sekunden lang an.
Ein seltener und unergründlicher Ausdruck huschte über seine dunklen Augen – Respekt.
Kapitel 4 – Die Folgen des Banketts

“Herr.
Moretti!
Herr.
Moretti, Sir!
Henderson warf sich Vincent förmlich zu Füßen und wischte sich mit einem Seidentaschentuch die glänzende Stirn ab.
„Es tut mir so furchtbar, furchtbar leid!“
Das Personal wurde angewiesen, Frau zu helfen.
Moretti, immer und überall!
Ich versichere Ihnen, diese grobe Fahrlässigkeit entspricht nicht den Standards unseres Hotels!
Vincent blickte auf den kahlköpfigen Manager herab, als wäre er ein Insekt, das über einen Marmorboden kriecht.
“Ist das so?”
„Vincent fragte mit gefährlich leiser Stimme.“
„Als meine Mutter vor zehn Minuten in einem schlichten Kleid eintraf, weil sie die Kunstgalerie der Stiftung ohne den Pomp von Leibwächtern besichtigen wollte, wo waren da Ihre Mitarbeiter?“
Warum wurde sie unbeaufsichtigt in der Nähe des Personaleingangs gelassen?
Henderson stammelte, seine Augen huschten panisch zu Emma.
Um die Schuld von sich zu weisen, verzog sich sein Gesicht zu einer hässlichen Grimasse.
„Sie war es!“
Emma Carter!
Sie wurde diesem Sektor zugeteilt!
Sie muss ihren Posten verlassen haben oder es versäumt haben, Frau zu helfen.
Moretti richtig!
Ich werde sie unverzüglich entlassen, Sir!
Sie wird in diesem Bundesstaat nie wieder arbeiten, das verspreche ich Ihnen –“
„Ruhe!“, schnauzte Vincent.
Das Wort war wie ein Schuss.
Hendersons Mund klappte augenblicklich zu, seine Knie zitterten.
„Wenn Emma Carter nicht an diesem Bahnhof gewesen wäre, hätte meine Mutter durch einen gewalttätigen Gast schwere Verletzungen erlitten“, sagte Vincent und trat näher, bis Henderson seinen Hals nach hinten recken musste, um ihm in die Augen zu sehen.
„Die einzige Person, die heute Abend wahre Würde bewiesen hat, war Miss Carter.“
Während Sie, Herr
Henderson versteckte sich hinter Champagnertürmen und bediente ausschließlich Kunden mit Platin-Kreditkarten.“
Isabella schüttelte angewidert den Kopf.
„Vincent, ich möchte keine weitere Minute in diesem Raum verbringen.“
„Selbstverständlich, Mutter“, sagte Vincent sanft.
Er blickte zurück zu Henderson.
„Morgen früh wird der Vorstand des Drake Hotels die Mitteilung erhalten, dass Moretti Enterprises ihre zwanzigprozentige Beteiligung an diesem Objekt veräußert hat.“
Darüber hinaus wird mein Anwaltsteam Ihre sofortige Entlassung als Generalbankettdirektor veranlassen.“
Henderson keuchte auf und taumelte rückwärts, bis er gegen eine Ziersäule prallte.
„M-Herr.
Moretti, bitte!
Ich habe eine Familie!
„Sie hätten an Ihre Familie denken sollen, bevor Sie Reichtum über menschliche Anständigkeit gestellt haben“, sagte Vincent kaltblütig.
Vincent wandte sich daraufhin wieder Emma zu.