Sofia reached into her blouse and pulled out an old silver locket on a tarnished chain.

She popped open the latch with her fingernail, revealing not a photograph, but a micro-miniature magnetic tape spool no larger than a grain of rice.

“Katherine thinks the Core Vault was designed to protect the Council’s wealth,” Sofia said.

“She forgot that our father was the chief engineer of the Federal Reserve’s emergency continuity vaults during the Cold War.

The Core Vault beneath Lake Michigan is not a bank vault, Emma.

It is a guillotine.”

Vincent leaned forward, his interest intensely piqued.

“A guillotine?”

“Every illicit transaction, every bribed senator, every foreign destabilization campaign funded by the Sovereign Council since 1954 was mirrored and logged onto the deep servers,” Sofia revealed.

“Katherine needs your drive to overwrite the logs before the global financial clearinghouses execute their annual sovereign audit tonight at midnight.

If the drive is plugged into the Master Clearing Terminal at the Chicago Board of Trade before twelve o’clock, the entire global structure of the Sovereign Council will self-execute.

Ihre Konten werden liquidiert und das Geld an öffentliche Kassen weltweit verteilt.“

„Und wenn Katherine zuerst den Antrieb bekommt?“

Emma fragte.

„Sie löscht die Geschäftsbücher, schreibt die globalen Schulden in ihrem eigenen Namen um und wird zur alleinigen, unantastbaren Herrscherin des modernen Handels.“

Carter betrat den Raum, sein Gesicht von Dringlichkeit verzerrt.

“Herr.

Moretti.

Das Radar erfasste drei Hubschrauber in geringer Höhe, die die Staatsgrenze von Illinois aus überquerten.

Keine Transponder.

Sie führen geheime Operationen durch.

Sie haben unsere Stromgeneratoren lokalisiert.“

Kapitel 115 – Das belagerte Heiligtum

Kapitel 115 – Das belagerte Heiligtum

Der Angriff auf Foundry Seven begann ohne Vorwarnung oder Absprache.

Eine hochexplosive Thermitladung durchbrach das sekundäre Rolltor aus Stahl am Ostflügel und ließ einen Schauer geschmolzener Funken über den Betonboden sprühen.

Die Druckwelle zersplitterte die restlichen verstärkten Glasfenster und ließ den eisigen Indiana-Sturm herein.

“Bewegen!

Zum Tunneleingang!

Vincent befahl, seine Stimme klang von absoluter Autorität.

Er zog seine Waffe und feuerte vier kontrollierte Schüsse durch den Rauch ab, um die ersten beiden Angreifer, die durch die Bresche eindrangen, zu unterdrücken.

Bei den Angreifern handelte es sich nicht um Katherines übliche Firmensicherheit; es waren die Eisernen Vorhuten des Rates, schwere Stoßtruppen, die in druckfesten taktischen Rüstungen steckten und mit schallgedämpften Karabinern bewaffnet waren.

Sie bewegten sich mit mechanischer Effizienz und durchkämmten den Gießereiboden mit Laserzielgeräten.

„Carter, bring Sofia und Emma zum Lokomotivtunnel unterhalb der Schlackengrube!“

Vincent gab den Befehl und eröffnete das Feuer, während panzerbrechende Geschosse die Backsteinmauer neben ihm durchschlugen.

„Ich verlasse dich nicht, Vincent!“

Emma schrie gegen den Lärm des automatischen Gewehrfeuers an.

Sie duckte sich hinter eine eiserne Drehbank, als ein Kugelhagel von der alten Stahlhülse abprallte.

Emma entdeckte eine von einem gefallenen Wachmann zurückgelassene Maschinenpistole und hob sie ohne zu zögern auf.

Ihre Hände, die einst nur dazu trainiert waren, schwere Tabletts zu balancieren und Porzellantassen unter den missbilligenden Blicken wohlhabender Gönner zu handhaben, hielten die Waffe mit überraschender, verzweifelter Ruhe.

„Emma, ​​geh!“

Vincent rief, während er hinter der Deckung ruhig nachlud.

„Wenn sie dich mitnehmen, stirbt der Antrieb mit dir!“

„Wir kämpfen zusammen oder wir sterben zusammen!“

Emma feuerte eine Salve in Richtung des darüber liegenden Laufstegs, wo ein Scharfschütze gerade einen Feuerstand eingerichtet hatte.

Die Kugeln trafen das Metallgeländer, wodurch der Agent gezwungen war, sich zu ducken und seinen Schuss auf Vincents ungeschützte Flanke vereitelte.

Vincent blickte sie durch den schwefelhaltigen Rauch an, ein intensiver, wilder Stolz brannte in seinen Augen.

„Du bist im Herzen wirklich ein Moretti.“

„Ich bin eine Mündel“, erwiderte Emma und warf eine weitere neue Zeitschrift in den Brunnen.

„Und wir lassen uns von Tyrannen nicht einschüchtern.“

Aus dem verrauchten Eingang schritt eine große Gestalt ruhig ins Kreuzfeuer, flankiert von zwei hochgewachsenen Leibwächtern mit ballistischen Schilden.

Es war nicht Katherine Ward, sondern Julian Sterling – der in Ungnade gefallene Erbe des Sterling-Imperiums, dessen Fall in jener schicksalhaften Nacht begonnen hatte, als Emma sich der Eitelkeit seiner Familie widersetzte.

Julian’s face was half-paralyzed, scarred from the previous confrontations at Pier 42, his designer suit replaced with black combat gear.

A manic grin stretched across his twisted features.

“Emma!

Vincent!”

Julian shouted through an electric megaphone, his voice grating and triumphant.

“You took everything from my family!

You ruined my father, you burned down our estate, you turned the Sterlings into pariahs!

But High Chancellor Ward made me a commander.

Give me the drive, and I will let you watch each other die!”

“Julian,” Vincent called back from behind the iron kiln, his tone dripping with cold contempt.

“You were an errand boy in a silk suit, and you’re an errand boy in Kevlar.

Katherine used your family as disposable bait, and she is doing it again.”

“Die, Moretti!”

Julian screamed, leveling an assault rifle and firing indiscriminately into the foundry pillars.

“Now, Carter!”

Vincent shouted into his comm-link.