Moretti Tower rose eighty stories above the Chicago River, a monument of glass and steel piercing the morning clouds.
Emma felt intensely self-conscious walking through the marble lobby in her best clean jeans, a simple cream sweater, and plain canvas shoes.
Security guards stood at strict attention, bowing slightly as Julian led her directly to the private express elevator that bypassed all commercial floors.
The penthouse office occupied the entire top level.
Floor-to-ceiling glass windows offered a breathtaking 360-degree panorama of Lake Michigan and the sprawling city skyline.
Sitting at a comfortable glass tea table near the window was Isabella Moretti, sipping chamomile tea.
Across from her, Vincent was reviewing financial documents on a tablet, looking impeccably tailored in a dark three-piece suit without a tie.
“Emma, darling!”
Isabella set her cup down immediately, her face brightening with genuine joy.
“Come in, please!
Sit with me.”
Emma approached carefully.
“Good morning, Mrs.
Moretti.
Mr.
Moretti.”
Vincent stood up as she approached—a gesture of respect that wealthy men rarely afforded to service workers.
He gestured toward the plush armchair across from his mother.
“Please, sit down, Miss Carter.”
Emma took a seat, feeling the soft Italian leather beneath her.
“Thank you for the ride, but…
I really must know why you invited me here.
I told Mr.
„Henderson würde keinen Ärger machen.“
„Henderson wurde bereits von seinem Posten entfernt“, erklärte Vincent unmissverständlich und setzte sich wieder hin.
„Und Sie sind nicht wegen Ärger hier.“
Sie sind hier, weil meine Mutter darum gebeten hat.“
Isabella griff über den Tisch und nahm sanft Emmas Hand.
„Emma, ich bin eine alte Frau, die es nicht mag, wenn bewaffnete Wachen wie Geier über meiner Schulter kreisen.“
Doch gestern hat sich gezeigt, dass die Sorgen meines Sohnes um meine Sicherheit nicht ganz unbegründet sind.
Ich weigere mich jedoch, mich von Söldnern umgeben zu lassen.“
Emma blinzelte verwirrt.
„Gnädige Frau?“
„Ich möchte jemanden an meiner Seite haben, dem ich vertrauen kann“, erklärte Isabella leise.
„Jemand, der einen Menschen ansieht und seine Seele sieht, nicht sein Bankkonto.“
Ich möchte, dass Sie meine persönliche Führungskraft und Familienverbindungsperson werden.“
„Ein… Begleiter?“
Emma stotterte.
Vincent schob eine Mappe über den eleganten Tisch.
„Zu Ihren Aufgaben gehören die Begleitung meiner Mutter bei ihren wohltätigen Besuchen, die Verwaltung ihres persönlichen Terminkalenders und die Aufsicht über das Personal in ihrem Privathaus.“
Das Einstiegsgehalt beträgt zweihundertfünfzigtausend Dollar jährlich, eine vollständige Krankenversicherung für Sie und Ihre Angehörigen sowie umfassende Unterstützung bei der Wohnungssuche.“
Emma stockte der Atem.
Zweihundertfünfzigtausend Dollar?
Vollständige Krankenversicherung?
Liams Behandlungen, seine Facharzttermine, seine teuren Inhalatoren – all das wäre im Handumdrehen gesichert.
Kapitel 8 – Schatten in der Dunkelheit

Bevor Emma ihre Antwort abschließen konnte, traf sich Victoria Sterling kilometerweit entfernt in einem privaten Mitgliederclub an der Michigan Avenue mit einem Mann, der in Chicagos Unterwelt nur als Mack bekannt war.
Mack trug eine schlecht sitzende Lederjacke über einem billigen Hemd; die Narben an seinen Knöcheln zeugten von jahrzehntelanger rücksichtsloser Straßenpolizeiarbeit.
Er warf einen dünnen Manila-Ordner auf den Tisch vor Victoria.
„Emma Carter“, sagte Mack und zündete sich trotz des Rauchverbots in Innenräumen eine Zigarette an.
„Vierundzwanzig Jahre alt.“
Arbeitet Doppelschichten im Drake und in einem Diner in der 18th Street.
Meine Eltern starben vor vier Jahren bei einem Autounfall.
Sie ist die alleinige gesetzliche Vormundin ihres jüngeren Bruders Liam.“
Victoria beugte sich vor, ihre manikürten Nägel gruben sich in den Rand des Ordners.
„Und der Junge?“
Was ist seine Geschichte?
„Chronische Atemwegserkrankung“, erwiderte Mack mit einem finsteren Grinsen.
„Schwache Lunge.“
Benötigt spezielle Behandlungen im St.
Judes Kinderklinik alle zwei Wochen.
Wenn er seine Inhalationstherapien auslässt, landet er auf der Intensivstation.
„Das Mädchen gibt jeden Cent aus, um das Kind am Leben zu erhalten.“
Ein grausames, giftiges Lächeln breitete sich auf Victorias Gesicht aus.
Die Demütigung, die sie auf dem Galaabend erlitten hatte – die Erinnerung an Vincents kalte Zurückweisung und das Gelächter der High-Society-Elite – brannte ihr wie Säure im Magen.
„Sie glaubt wohl, sie kann mein Leben zerstören und sich damit in Vincent Morettis Gunst einschleichen“, zischte Victoria, ihre Stimme bebte vor Hass.
„Sie glaubt, diese kleine Heldentat habe sie unangreifbar gemacht.“
„Was soll getan werden, Miss Sterling?“
Mack beugte sich vor und fragte.
„Ein Schrecken?“
Ein gebrochener Arm?“
„Nein“, sagte Victoria, und ihre Augen blitzten vor finsterer Absicht.
“A broken arm won’t stop her from testifying or cozying up to the Morettis.
I want leverage.
Total, indisputable leverage.
If she wants her little brother to keep breathing, she will publicly admit that she instigated the fight at the gala, that she attacked me first, and that she lied to Vincent Moretti.”
Chapter 9 – The New Beginning

Back at Moretti Tower, Emma looked up from the contract with tears shining in her eyes.
“I accept,” she said, her voice steady and clear.
“I accept, Mr.
Moretti.