“Senator Bennett, what is your relationship to the Sterling offshore accounts?”
“These… these are fabricated!”
Bennett sputtered, taking a step backward into the cluster of federal agents who had, until this moment, been taking his orders.
“This is a sophisticated cyber-attack by the Moretti Corporation!
Vance, arrest them!
Arrest them both under executive directive 44!”
Special Agent Vance did not draw his weapon.
He slowly unhooked his earpiece, listening intently to a transmission coming through his private channel from the Dirksen Federal Building.
His eyes flickered toward the three Inspector General officials standing beside Vincent on the marble steps.
“Special Agent Vance!”
Bennett hissed, his voice rising in panic.
“I am the Chairman of the Senate Oversight Committee!
You answer to me!”
“Not anymore, Senator,” Vance said quietly, taking a deliberate step away from the politician.
He turned to his tactical unit.
“Weapons cold.
Stand down.
All teams, stand down.”
“You coward!”
Bennett screamed.
He lunged toward his private SUV, his fingers tearing at the handle of the passenger door.
But before he could open it, two plainclothes federal investigators stepped out from behind the vehicle, their badges displayed prominently.
“Thomas Bennett,” the lead investigator said, his voice flat and authoritative.
“By order of the United States Attorney for the Northern District of Illinois, you are under arrest for treason, domestic terrorism, and conspiracy to commit mass murder.
Step away from the vehicle and place your hands behind your back.”
Bennett stood frozen, his eyes wild, darting across the sea of cameras documenting his absolute ruin.
His gaze locked onto Vincent Moretti, standing tall at the apex of the marble staircase, and then dropped to Emma Ward, who stood motionless between him and the crowd.
“You…”
Bennett choked out, venom lacing his words as handcuffs clicked around his wrists.
“A nobody… a common waitress… you destroyed everything.”
Emma looked down at him with an expression of quiet pity.
“I didn’t destroy anything, Senator.
You built your empire out of lies, arrogance, and violence.
It fell because it had no foundation.”
Als die Beamten Bennett in den hinteren Teil eines unmarkierten Transporters zwangen, brach in der Menge ein Fragenchaos aus.
Vincent schritt die breiten Kalksteinstufen hinunter, sein Mantel wehte hinter ihm her, bis er an Emmas Seite ankam.
Er sprach nicht sofort.
Er legte einfach eine feste, schützende Hand auf ihren unteren Rücken und signalisierte damit der Welt, dass sie unter dem dauerhaften Schutz des Namens Moretti stand.
„Alles in Ordnung bei dir?“, murmelte er so leise, dass die Mikrofonangeln seine Worte nicht auffangen konnten.
„Das bin ich“, sagte Emma und stieß einen Hauch kalten Dampfes in die Morgenluft aus.
„Ist es vorbei?“
Vincent blickte an den blinkenden Lichtern vorbei und schaute auf die eisige Weite des Sees, wo sich der Rauch endlich verzogen hatte und das helle, klare Licht eines winterlichen Sonnenaufgangs sichtbar wurde.
Kapitel 146 – Das Geheimnis im Untergeschoss

Vierundzwanzig Stunden nach der öffentlichen Verhaftung von Senator Bennett hatte sich der Moretti Tower von einer belagerten Festung in einen Bienenstock kalkulierter Umstrukturierungsmaßnahmen verwandelt.
Die Absperrung der Bundesbehörden war verschwunden und durch Elite-Sicherheitsteams ersetzt worden, die jeden Korridor mit biometrischen Zugangskontrollprotokollen patrouillierten.
Im tiefsten unterirdischen Geschoss des Komplexes – Untergeschoss 7, das nur über einen privaten pneumatischen Aufzug zugänglich ist, für den sowohl Vincents Netzhautscan als auch Evelyn Morettis physischer Messingschlüssel benötigt werden – saß Emma an einem langen Konferenztisch aus Walnussholz.
Neben ihr dampfte eine Tasse schwarzer Tee, unberührt.
Vor ihr lagen drei schwarze Lederakten, die aus dem wasserdichten Tresor im Kommandomodul der Corvette geborgen worden waren.
Vincent stand an einem massiven Leuchttisch und breitete physische Architekturskizzen aus, die auf durchscheinendem Pergament gedruckt waren.
Die Baupläne waren alt – sie stammten aus den späten 1960er Jahren – und trugen das verblasste Siegel des Chicago Department of Water Management sowie ein undefinierbares Firmenlogo: einen Ouroboros, der eine Kompassrose umschloss.
„Dieses Symbol“, bemerkte Emma und zeigte mit dem Finger auf das Emblem in der Ecke der Baupläne.
„Das habe ich schon einmal gesehen.“
Nicht auf der Corvette.
„Nicht in Julians Akten.“
Vincent blickte vom Tisch auf.
“Wo?”
„Beim Bankett“, antwortete Emma, deren Gedächtnis messerscharf war.
„In der Nacht, als Victoria Sterling versuchte, Ihre Großmutter zu schlagen.“
Victoria trug eine antike Platinbrosche an ihrem Revers.
Es hatte genau das gleiche geschwungene Design.
Sie berührte es, kurz bevor sie den Kellner konfrontierte.“
Evelyn Moretti betrat den Raum und stützte sich dabei auf ihren Ebenholzstock.
Ihr Gesicht war von einer ernsten Müdigkeit gezeichnet, die das Alter allein nicht erklären konnte.
„Die Gesellschaft des Kompasses“, sagte Evelyn leise und nahm am Kopfende des Tisches Platz.
„Ich hatte gehofft, dieser Name wäre mit deinem Großvater Vincent ausgestorben.“
„Was war es, Großmutter?“
Vincent zog einen Stuhl heran und setzte sich neben Emma.
„In den von Julians Festplatte entschlüsselten Bundesdateien ist keine inländische Organisation aufgeführt.“